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Süßstoffe

Süßstoffe sind Stoffe, die süß schmecken, aber meist keinen oder sehr wenig Zucker und Kalorien enthalten. Man unterscheidet grob zwischen künstlichen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen (Zuckeralkohole). Einige gelten als eher unproblematisch, andere stehen häufiger in der Kritik.


👍 Eher „gute“ bzw. unproblematischere Süßstoffe

Diese gelten bei normalem Konsum als relativ gut verträglich.

1. Stevia

  • Aus der Stevia-Pflanze gewonnen
  • Sehr stark süßend (200–300× stärker als Zucker)
  • Keine Kalorien
  • Kann leicht bitteren Nachgeschmack haben

2. Erythrit

  • Natürlich vorkommender Zuckeralkohol
  • Fast keine Kalorien
  • Beeinflusst den Blutzucker kaum
  • Meist gut verträglich (weniger Blähungen als andere Zuckeralkohole)

3. Xylit (Birkenzucker)

  • Etwa so süß wie Zucker
  • Gut für die Zähne (kariesschützend)
  • Weniger Kalorien als Zucker
  • In größeren Mengen kann er abführend wirken

⚠️ Umstrittene oder eher „schlechtere“ Süßstoffe

Sie sind zugelassen, stehen aber öfter in der Kritik oder haben mögliche Nachteile.

1. Aspartam

  • Sehr häufig in Light-Getränken
  • Enthält Phenylalanin (Problem bei PKU)
  • Diskussionen über mögliche Gesundheitsrisiken
  • Von Behörden bei erlaubter Menge als sicher bewertet

2. Sucralose

  • Sehr stabil und extrem süß
  • Kann möglicherweise die Darmflora beeinflussen
  • Wird oft in Fitness-Produkten verwendet

3. Saccharin

  • Einer der ältesten Süßstoffe
  • Metallischer Nachgeschmack
  • Früher Krebsverdacht (heute weitgehend entkräftet)

Kurzfazit:

  • Am besten verträglich: Erythrit, Stevia
  • Okay in kleinen Mengen: Xylit
  • Umstrittener: Aspartam, Sucralose, Saccharin

👉 Grundregel: Süßstoffe sind in moderaten Mengen meist sicher, aber viele Ernährungsexperten empfehlen trotzdem, sich generell an weniger stark süßen Geschmack zu gewöhnen.

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